Digitale Kunstausstellung: vi·son – Mixing Senses​

Der „Lockdown Light“ hat mittlerweile bei nahezu allen Haushalten angeklopft. Ob im Homeoffice ohne Zugriff auf den Büro-Server, als Ersti im Fernstudium in nicht endenden Zoom-Konferenzen oder als arbeitslose Veranstalter*innen. Corona trifft viele sehr hart – psychisch und physisch. Umso schöner ist die Vielzahl der kreativen  Projekte im digitalen Raum anzusehen. Ein spannendes Projekt eröffnet genau heute seine digitale Ausstellung: 

📷 Guido Schmidt (vi·son): Sound Data Sculpture Sketches (2020).

„Musik, Code und eine interaktive Kunstausstellung“: Das freie Kunstprojekt “vi·son – mixing senses” startet heute seine kostenlose Online-Ausstellung! 

Hier wird Musik visualisiert und die multisensorische Wahrnehmung geschult: Die Ausstellungsmacher setzen sich bei ihrem Projekt künstlerisch als auch technisch mit dem Verhältnis zwischen Musikwahrnehmung und Digitalisierung sowie den damit verbundenen Darstellungsmöglichkeiten im digitalen Zeitalter auseinander. Kurz gesagt: Wie kann Musik auditiv, visuell, emotional und haptisch erlebt werden? 

Die Initiativen KALANGU und Pendeloque kooperieren dabei als „vi·son“. Pendeloque versteht sich seit 2014 als Künstlerkollektiv, das sich aus dem Zusammenspiel von Lichtkunst, medialen Einflüssen aus Musik, Theater und Tanz sowie interaktiven Medieninstallationen gestalterisch definiert. KALANGU bezeichnet sich wiederum als Künstler-Pseudonym. Seit 2015 entstehen unter dieser Bezeichnung größtenteils musikalische Projekte. „vi·son“ steht also zum einen für die visuellen Perspektiven von Pendeloque und zum anderen aus der exklusiven Musik von KALANGU. Gemeinsam philosophieren sie im Rahmen ihrer Ausstellung über offene Fragen, wie: 

„Nehmen wir Musik nur mit unseren Ohren wahr oder können wir sie auch sehen und fühlen? [Und] was geschieht, wenn Wahrnehmungsweisen vermischt werden?“

„vi·son“ spielt in dem Zusammenhang vor allem mit gedanklichen Konstrukten zu Codes und Algorithmen. Digitalisierte Musik ist demzufolge etwa durch Streamingdienste wie Spotify geprägt, die den Nutzenden stets die passende Musik für ihre individuelle Stimmungslage vorschlagen – egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit. Bei diesem Projekt werden somit gezielt kreatives Programmieren (​Creative Coding), Musikproduktion, sowie Sozial- und Kulturwissenschaft miteinander in Beziehung gesetzt. 

Wer jetzt neugierig geworden ist und Lust auf mehr hat: Im Online-Fachmagazin ​the ARTicle gibt es eine ausführliche Artikelserie zum Projekt. 

 

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